Neustart im Team

Staatlich-gesellschaftliches Aufnahmeprogramm

für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge

NesT in Zeiten von Corona – Vereinzelt Einreisen möglich

Obwohl Einreisen nach Deutschland mittlerweile auch für Personen, die internationalen Schutz oder Schutz aus humanitären Gründen benötigen, grundsätzlich wieder möglich sind (Das Bundesinnenministerium hat hierzu am 13. August 2020 ein Schreiben an die zuständigen Ministerien und Senatsverwaltungen der Länder gerichtet), können regelmäßige NesT- Einreisen bedauerlicherweise nach wie vor nicht stattfinden.

Das Programm NesT richtet sich an Resettlement-Flüchtlinge. Da die Auswahlprozesse für das Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht abgeschlossen werden konnten, stehen aktuell leider keine Personen für ein Matching mit Mentoring-Gruppen zur Verfügung.

Dennoch tut sich etwas im Pilotprogramm NesT: Vier geflüchtete Familien aus dem Resettlement-Kontingent 2019 konnten als „Nachzügler_innen“ mit Mentoring-Gruppen gematcht werden. Ihre Einreise war im letzten Jahr aufgrund verschiedener Umstände nicht möglich. Die Einreisen dieser Familien konnten bereits umgesetzt werden bzw. stehen unmittelbar bevor.

Die ZKS führt ihre Arbeit derweil fort. Wir freuen uns nach wie vor über Interessierte und schulen sowie begleiten angehende Mentoring-Gruppen. Auch die Bundesregierung hält weiterhin an ihren Zusagen zur Umsetzung humanitärer Aufnahmeprogramme fest. Sobald die Umstände dies ermöglichen, werden die regulären Einreisen über das Pilotprogramm NesT wieder aufgenommen und unvermindert fortgeführt.


Sobald es neue Entwicklungen gibt, werden Sie an dieser Stelle umgehend informiert. Sollten Sie Fragen haben, melden Sie sich gerne jederzeit bei der ZKS (E-Mail: zks@neustartimteam.de ; Tel.: 02304 7554545).

Foto: UNHCR/Alessio Mamo